Solarstrom für die Umwelt

Solarstrom für die Umwelt Solarstrom ist eine der vielen Möglichkeiten, mit der die Klimaschutzziele der Bundesrepublik Deutschland erreicht werden sollen. Dabei hat die Gewinnung von Solarenergie schon lange den Weg in die Marktreife geschafft und man sieht auf immer mehr Häuser entsprechende Module. Für die Einspeisung von Solarstrom erhält der Stromerzeuger eine garantierte Einspeisevergütung für zwanzig Jahre, zzgl. dem Jahr der Inbetriebnahme. Die Solarenergie wird dabei über die Solarmodule erzeugt. Optimal für die Erzeugung von Solarstrom ist dabei eine Dachneigung zwischen 30 - 45 Grad und eine Ausrichtung des Dachs von Süd-Ost bis maximal Süd-West. Zwar können auch andere Dächer noch Solarstrom erzeugen, die Ausbeute und somit die Rendite wird dabei aber immer schlechter. Wer Solarstrom erzeugen möchte, der sollte aber auch darauf achten, dass die Module in den Monaten März - Oktober keine großflächige Verschattung durch angrenzende Bäume, Kamine oder ähnliches haben. Denn auch die Teilverschattung einzelner Module kann die Produktion von Solarenergie schon erheblich beeinflussen.

Wer Solarstrom einspeisen möchte, der hat prinzipiell zwei Möglichkeiten der Vergütung seiner Solarenergie. Die eine Möglichkeit ist der komplette Verkauf von Solarenergie an den örtlichen Netzbetreiber. Dieser ist übrigens gesetzlich verpflichtet den Strom über die oben bereits erwähnten 20 Jahre abzunehmen. Eine andere - für viele immer interessanter werdende - Alternative ist die Möglichkeit den eigenen Solarstrom selber zu nutzen. Dabei wird dann ein weiterer Zähler installiert, der misst, wie hoch die Menge ist, die der Haushalt direkt abnimmt. Somit zahlt der Anlagenbesitzer eben nicht an seinen Stromlieferanten. Die selbstgenutzte Strommenge wird darüber hinaus noch zusätzlich mit ca. 13 ct zusätzlich vergütet. Das gilt natürlich nur für den Fall, dass auf dem Dach auch Solarenergie erzeugt wird. In der Nacht oder an schlechten Tagen mit viel Regen wird der Strom weiterhin vom Stromlieferanten bezogen. Und wird mehr Solarenergie auf dem Dach erzeugt, als durch den Haushalt abgenommen werden kann, dann wird dieser überschüssige Strom mit der normalen Einspeisevergütung abgerechnet.
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Über den Autor: Torsten Paul (6 Artikel)
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