Internet statt Probeabo - Schwere Zeiten für Jamba und Co.
Die Entfernung von Jamba, ZED usw. aus dem TV
Unzählige Petitionen wurden für das Verbot derartiger Spots eingesandt bis letzten Endes beinahe sämtliche Fernsehkanäle vergleichbare Reklame von ihren Kanälen entfernten. Nicht einzig Ringtones wurden auf den zahlreichen Sendern Heranwachsenden vorgelegt, sondern auch verlockende Handyspiele wie zum Beispiel \"Der Nacktscanner\" oder \"Der Freundefinder\" konnten zu durchaus hohen Preis bestellt werden. Der Clue daran, selbige Handyfunktionen waren meist unbrauchbar und hielten in keinem Fall was sie in der Werbung zusicherten. Bislang zeichnen derartige Unternehmen hohe Umsätze. Jamba beispielsweise wurde Anfang dieses Jahres von der langjährigen Unternehmung der Jester Group übernommen und kann immer noch auf einem eigenen TV-Sender mit dem Namen \"Jamba TV\" gefunden werden.
Selbst im Internet kann nach wie vor Bannerwerbung von Jamba und anderen Unternehmen entdeckt werden, nur in deutlich geschrumpfter Menge. Wer sich für ein Klingeltonabo entscheiden möchte sollte anstatt auf Firmen der eigenen Netzbetreiber zurückgreifen. Durch einen Prepaid Vergleich kann man auch auf nunmal sicher gehen und die volle Kostenkontrolle behalten. Die unterschiedlichen und vielfältigen Chancen an solche Handyfeatures zu kommen sind heutzutage beinahe unbegrenzt und erschweren den Firmen den Verkauf von Ringtones und anderen Spielereien. Eine ähnliche Schwierigkeit verzeichnet die Musik und Filmindustrie, die drastisch dagegen ankämpft. Mit der Einführung der Smartphones wurden die teuren Handypakete wie Klingeltöne, Bildschirmschoner & Co von den neuen Applikationen abgelöst. Diese Apps sind mit annähernd jedem zeitgemäßen Smartphone schnell, leicht und häufig auch gratis runterzuladen. Auch der Preis bei diesen Apps sind spürbar günstiger als jene von Jamba und Co. Logischerweise haben Jamba und Co, inzwischen diese Marktnische entdeckt und bieten gleichermaßen ihre eigenen Apps in den Shops an. Neben der Möglichkeit sich Applikationen zu downloaden und so seine Handylogos und Spiele auf das Smartphone zu ziehen, können schlaue Anwender auch ihre Klingeltöne, direkt und problemlos über den eigenen Rechner auf das Mobiltelefon übermitteln. Diese Entwicklung wird weiter voranschreiten und fraglich ist, wie die Anbieter darauf reagieren werden.Tags: Internet, Smartphone, Prepaid
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